
Implementierung eines zertifizierten Energiemanagementsystem
auf Basis der DIN EN ISO 50001 im DIAKO Krankenhaus
Um in unserem Hause den verantwortungsbewussten Umgang mit Energie zu fördern, wird ein Energiemanagementsystem (EnMS) nach DIN EN ISO 50001 eingeführt. Dabei wird der effiziente Umgang mit Energie täglich gelebt. Gleichzeitig ist das Energiemanagement ein kontinuierlicher Verbesserungsprozess, an dem alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beteiligt sind.
Derzeit schaffen wir mit starkem Teamgeist die technischen und organisatorischen Voraussetzungen für ein Energiemanagementsystem gemäß DIN EN ISO 50001, das 2025 erstmals zertifiziert wird. Ein interdisziplinäres Projektteam, bestehend aus der Geschäftsführung, der Energiemanagementbeauftragten, den Qualitätsmanagementbeauftragten und dem Technischen Leiter, arbeitet intensiv an Maßnahmen zur Senkung unseres CO₂-Ausstoßes.
Ziel und Inhalte des Vorhabens
Wir möchten aktiv an der Reduzierung von Treibhausgasen und am Klimaschutz mitwirken. Dementsprechend wird mit der Integrierung eines Energiemanagementsystems eine Struktur für die Einsparung von Energie und somit auch von CO2-Emissionen geschaffen.
Gemeinsam für eine nachhaltige Zukunft
Die Nationale Klimaschutzinitiative zeigt, dass nachhaltiges Handeln bereits im Kleinen beginnt – durch kluge Investitionen, gezielte Förderungen und die Bereitschaft, bestehende Strukturen kritisch zu hinterfragen.
Wir übernehmen Verantwortung für einen umweltbewussten und ressourcenschonenden Betrieb und haben uns klare Energieziele gesetzt:

Das DIAKO Krankenhaus hat in den letzten Jahren große Anstrengungen unternommen, um im Bereich des Klimaschutzes aktiv zu sein. Als Mitglied des Vereins Klimapakt Flensburg verfolgt es das Ziel, den Energieverbrauch zu senken und die Region Flensburg bis 2050 CO2-neutral zu machen.
Das Krankenhaus verbraucht eine beträchtliche Menge Energie, aber durch die Umstellung auf „Grünen Strom“ aus norwegischen Wasserkraftwerken konnte es bereits etwa 5000 Tonnen CO2 pro Jahr einsparen. Zudem wurden mehr als drei Millionen Euro in die energetische Sanierung von Krankenhaus-Gebäuden investiert, darunter die Erneuerung von Dachflächen, Fassaden und Fenstern sowie die Optimierung der Technik. Durch diese Maßnahmen konnte der Wärme-Energiebedarf reduziert werden.
Die Klimazentralen des Krankenhauses nutzen eine hocheffiziente Wärmerückgewinnung und Reinraum-Klimaanlagen, um 60 Prozent der Reinraumluft isotherm als Umluft zu betreiben und so Wärme im Winter und Kühlung im Sommer zu sparen. Die Investitionen haben nicht nur eine positive Energiebilanz und Ressourcenschonung gebracht, sondern auch zu einer deutlichen Kostenreduzierung geführt.