Unsere Urologie bietet das gesamte Leistungsspektrum der modernen urologischen Medizin. Von der Vorsorge über die präzise Diagnostik bis hin zu individuellen Therapie- und Operationskonzepten stehen Ihre Gesundheit und Ihr Wohlbefinden im Mittelpunkt. Wir arbeiten mit innovativen und schonenden Operationsverfahren. Dazu zählen die moderne Laserchirurgie sowie die robotische Chirurgie, die besonders präzise Eingriffe ermöglicht und zu einer schnellen Genesung beitragen kann. Selbstverständlich kommen auch bewährte konservative Behandlungsmethoden zum Einsatz.
Geleitet wird die Urologie von Chefarzt Dr. Eimer, einem erfahrenen Spezialisten mit umfassender Expertise in der gesamten Urologie. Gemeinsam mit seinem engagierten Team steht er für medizinische Qualität, Erfahrung und eine vertrauensvolle, patientenorientierte Betreuung. Unser Anspruch ist eine hochwertige urologische Versorgung, die medizinische Kompetenz mit Menschlichkeit verbindet – individuell, modern und auf dem neuesten Stand der Medizin.
Dr. med. Christoph Eimer ist Chefarzt der Urologie und verfügt über eine langjährige klinische Erfahrung sowie eine breite internationale Expertise. Zuletzt war er als Leitender Oberarzt tätig und sammelte zuvor umfassende Erfahrung an renommierten Kliniken im In- und Ausland, unter anderem in Hamburg, Paris und Neuss.
Seine fachlichen Schwerpunkte liegen in der minimal-invasiven und roboterassistierten Chirurgie (DaVinci), der Laserchirurgie der Prostata, der urologischen Tumorchirurgie sowie der Beckenboden- und Inkontinenzchirurgie. Darüber hinaus engagierte sich Dr. Eimer intensiv in der medizinischen Forschung, insbesondere in der Uro-Onkologie und der Weiterentwicklung innovativer Therapieverfahren.
Dr. Eimer steht für eine moderne, patientenzentrierte Urologie, die höchste medizinische Qualität mit persönlicher Zuwendung verbindet. Er ist Mitglied nationaler und internationaler Fachgesellschaften, darunter der Deutschen Gesellschaft für Urologie (DGU) und der European Association of Urology (EAU).
Die Laserchirurgie ist ein modernes, minimalinvasives Verfahren in der Urologie. Sie wird vor allem zur Behandlung einer gutartigen Prostatavergrößerung eingesetzt, wenn Beschwerden beim Wasserlassen auftreten.
Zu den bewährten Verfahren zählen die Holmium-Laser-Enukleation (HoLEP) und die Thulium-Laser-Enukleation (ThuLEP). Dabei wird das überschüssige Prostatagewebe über die natürliche Harnröhre entfernt, ganz ohne äußere Schnitte. Der Laser arbeitet dabei äußerst präzise und gewebeschonend.
Dank der guten Blutstillung des Lasers ist der Eingriff in der Regel blutungsarm und auch für viele Patientinnen und Patienten geeignet, die blutverdünnende Medikamente einnehmen. Ziel der Behandlung ist es, den Harnfluss nachhaltig zu verbessern und die Beschwerden deutlich zu lindern.
Vorteile der Laserchirurgie
- minimalinvasiv – keine äußeren Schnitte
- hohe Präzision und schonendes Vorgehen
- geringes Blutungsrisiko
- meist kürzerer Krankenhausaufenthalt
- schnelle Erholung und nachhaltige Beschwerdelinderung
Die robotische Chirurgie mit dem DaVinci®-System ist ein hochmodernes Operationsverfahren in der Urologie. Sie ermöglicht besonders präzise und schonende Eingriffe, vor allem bei komplexen urologischen Erkrankungen wie Prostata-, Nieren- oder Blasenerkrankungen.
Der Operateur steuert die Instrumente dabei über eine Konsole. Die Bewegungen werden millimetergenau auf feinste Instrumente im Körper übertragen. Eine hochauflösende 3D-Sicht erlaubt eine exakte Darstellung der anatomischen Strukturen und unterstützt ein sehr kontrolliertes Operieren.
Durch die kleinen Schnitte und die hohe Präzision der Technik können Nerven, Gefäße und umliegendes Gewebe bestmöglich geschont werden. Für viele Patientinnen und Patienten bedeutet dies weniger Schmerzen, ein geringeres Blutungsrisiko und eine schnellere Erholung.
Vorteile der robotischen Chirurgie
- höchste Präzision durch robotische Unterstützung
- sehr gute Sicht durch 3D-Kameratechnik
- kleine Schnitte und gewebeschonendes Operieren
- geringeres Blutungs- und Infektionsrisiko
- meist kürzerer Krankenhausaufenthalt
- schnellere Rückkehr in den Alltag
Beckenbodenerkrankungen und Harninkontinenz sind weit verbreitet und können Frauen wie Männer betreffen. Viele Betroffene empfinden die Beschwerden als belastend, dabei gibt es heute wirksame und schonende Behandlungsmöglichkeiten, die die Lebensqualität deutlich verbessern können.
In der Urologie erfolgt zunächst eine gründliche und diskrete Diagnostik, um die Ursache der Beschwerden genau zu klären. Je nach Befund kommen konservative Therapien wie Beckenbodentraining oder medikamentöse Behandlungen zum Einsatz. Wenn erforderlich, stehen auch moderne operative Verfahren zur Verfügung, die individuell auf die Patientin oder den Patienten abgestimmt werden.
Ziel jeder Behandlung ist es, die Kontinenz zu verbessern, Beschwerden zu lindern und Sicherheit im Alltag zurückzugeben – stets mit einer einfühlsamen und vertrauensvollen Betreuung.
Behandlungsmöglichkeiten bei Beckenboden- und Inkontinenzerkrankungen
- individuelle Diagnostik und Beratung
- konservative Therapien (z. B. Beckenbodentraining)
- minimalinvasive operative Verfahren
- moderne Techniken zur Stabilisierung des Beckenbodens
- nachhaltige Verbesserung der Kontinenz
Urologische Tumorerkrankungen betreffen Organe wie Prostata, Blase, Niere oder Hoden. Eine frühzeitige und genaue Diagnostik ist entscheidend, um die bestmögliche Behandlung zu planen. In der Urologie stehen heute moderne und schonende Therapieverfahren zur Verfügung, die individuell auf die jeweilige Erkrankung und persönliche Situation abgestimmt werden.
Nach einer umfassenden Diagnostik wird ein maßgeschneidertes Therapiekonzept erstellt. Je nach Tumorart und -stadium kommen operative Verfahren, minimalinvasive und robotische Chirurgie, medikamentöse Therapien oder kombinierte Behandlungskonzepte zum Einsatz. Dabei wird großer Wert auf den Erhalt von Organfunktionen und Lebensqualität gelegt.
Die Betreuung erfolgt persönlich, interdisziplinär und auf dem neuesten Stand der medizinischen Erkenntnisse. Ziel ist eine sichere Behandlung mit klarer Information, menschlicher Begleitung und bestmöglichen Heilungschancen.
Schwerpunkte der urologischen Tumortherapie
- Prostatakrebs
- Blasenkrebs
- Nierenkrebs
- Hodentumoren
- individuelle onkologische Nachsorge
Die rekonstruktive Urologie befasst sich mit der Wiederherstellung der Harnwege und urologischen Funktionen, wenn diese durch Erkrankungen, Verletzungen, angeborene Fehlbildungen oder vorausgegangene Operationen beeinträchtigt sind. Ziel ist es, sowohl die Funktion als auch die Lebensqualität der Patientinnen und Patienten nachhaltig zu verbessern.
Nach einer sorgfältigen Diagnostik werden individuelle Behandlungskonzepte erstellt. Je nach Situation kommen konservative Maßnahmen, minimalinvasive Techniken oder spezialisierte rekonstruktive Operationen zum Einsatz. Dabei stehen ein schonendes Vorgehen, der Erhalt von Organfunktionen und eine langfristig stabile Lösung im Vordergrund.
Die rekonstruktive Urologie erfordert ein hohes Maß an Erfahrung, Präzision und Planung. Entsprechend erfolgt die Behandlung stets persönlich, strukturiert und auf die jeweilige Lebenssituation abgestimmt.
Schwerpunkte der rekonstruktiven Urologie
- Wiederherstellung von Harnröhre und Harnwegen
- Behandlung von Engstellen (Strikturen)
- Korrekturen nach Voroperationen oder Verletzungen
- Therapie angeborener Fehlbildungen
- funktionelle Rekonstruktionen zur Verbesserung der Kontinenz